Burnea – erfundener Test täuscht Verbraucher

Einen unglaublichen Gewichtsverlust von an die 20 Kilo in nur wenigen Wochen wird durch den Nahrungsergänzer Burnea versprochen, was Burnea natürlich auch gleich mit einem Test belegen kann wie ein nicht ganz unumstrittenes Magazin zu berichten weiss. Wir wollten dies im März 2015 natürlich genauer wissen und haben recherchiert.

So wird berichtet eine Reporterin von „Women´s Best“ ,einem Fake- Gesundheitsportal habe einen Selbstversuch unternommen weil sie es ebenfalls genauer wissen wollte. Das Ergebnis soll unübertreffbar gewesen sein, innert kurzer Zeit blieb die Nadel der Waage um 11 Kilo weiter unten sehen. Um dieses Resultat zu bekommen hätte die tägliche Einnahme einer Diätpille im Zusammenspiel eines geänderten Speiseplans ausgereicht. Wirklich bemerkenswert, wenn die besagte Autorin noch real vorhanden wäre, es gibt und gab sie nie. Es ist also eine dreiste Werbelüge.

Burnea bedient sich bewusster Täuschung.

Es war keine grosse Sache herauszufinden, die hübsche angebliche Reporterin ist ein Modell, deren Bild man aus einer Bilddatenbank für kleines Geld kaufen kann. Wer etwas genauer hinschaut bemerkt ganz schnell, dass das ganze Frauenportal  eine einzige Werbeplattform ist. Das hat mit einer Berichterstattung nichts mehr gemeinsam und ist nicht als glaubhaft oder gar seriös einzustufen. Hier werden Berbraucher belogen und bewusst getäuscht um den Absatz des Produktes Burnea zu pushen.

 

Eigentlich sollten bei diesen Signalen die Alarmglocken läuten

  • Das bewusste Magazin „Womens Best„existiert nicht. Es ist weder bei google zu finden noch irgendwo im Zeitschriftenhandel ausgelegt.  Das Cover wurde mit einem Bildbearbeitungsprogramm erstellt.
  • Alle Links wie etwa Fitness und Ernährung oder auch Sport, Abnehmen führen in die Wüste, oder besser gesagt zum Shop von Burnea. Das gleiche Vorgehen kennen wir schon von Redupexal und Detoxon.
  • Es liegen keine Erkenntnisse über eine Medienpräsenz vor, obwohl einige Logos verschiedener TV Anstalten darauf verweisen.

Wer nun darauf hofft ungetürkte, reale BurneaErfahrungen und  Anwenderbericht zu finden hofft vergebens. Es sind lediglich offensichtlich gefälschte Berichte zu finden die Burnea als „Wundermittel“ anpreisen. Selbst einen Bericht zu verfassen oder Erfahrungen zu Burnea zu äussern ist verständlicherweise unmöglich.

Burnea Erfahrungen sind frei erfunden

„Ich mag dieses Zeug„, „schön dass es endlich eine Diätpille gibt die auch wirklich funktioniert„oder „mit Burnea habe ich abgenommen„ lauten die publizierten Berichte. „Sensationell ich habe ganz schnell problemlos 20 Kilo mit Burnea abgenommen„ berichtet „Sonja“ aus Hannover und belegt dies auch mit Fotos die sie vorher und nachher zeigen.

Ja wenn das alles in Wirklichkeit auch so einfach wäre, leider nicht. Auch Sonja gibt es nicht, auch diese Fotos wurden einem Fotokatolog entnommen. Also erneut eine ganz bewusste Täuschung. Einziger Wehmutstropfen – die Macher con Burnea haben das Bild wenigistes gekauft und nicht geklaut.

Burnea Fotos

Aber „Sonja“ ist nicht alleine, auch andere Bilder sind schlichtweg gekauft oder geklaut.

Die angebliche Erfolgsgeschichte einer gewissen Tamara ist an Geschmacklosigkeit nicht zu übertreffen. Genau zu ihrer Hochzeit hin hat sie es geschafft Dank Burnea die Idealfigur zu bekommen von der sie schon Jahre geträumt hat was sie auch mit einem (geklauten) Foto belegt. Die Danksagungen von Tamara an Burnea wollen nicht aufhören.

Dass in der Branche der Schlankmacher getrickst, gelogen und verschleiert wird ist schon längst kein Geheimnis mehr, aber gekaufte oder gar geklaute Fotos als Originalfotos zu deklarieren übersteigt sogar den schlechten Geschmack.Burnea Fake

falsche Burnea Studien mit fragwürdiger Herkunft

Die Inhaltsstoffe von sind nicht neu und bekannt, viele andere Nahrungsergänzungsmittel verwenden die gleichen Stoffe. In einer weiteren Webseite werden sind unterschiedliche Studien als Referenz gelistet. Nach einem Vergleich der verschiedenen Abhandlungen wird ersichtlich die Konzentration in der Diätpille fällt viel geringer aus.

  • Galactomannane: Mit der Einnahme von 3 Gramm täglich dieses Stoffes verlor ein Studienteilnehmer in zwei Monaten 2.75 Kilo. Die Tagesration bei Burnea liegt gerade mal bei 8% = 230mg.
  • Grüntee-Extrakt: Bei der für die Berechnungsgrundlage verwendeten Studie haben die Testpersonen 583 mg Catechinen täglich einnehmen müssen um im Schnitt 1.7 Kilo abbauen zu können. Wird jedoch lediglich 96mg eingenommen kann rein rechnerisch über drei Monate maximal 500 Gramm Fett abgebaut werden. Burnea beinhaltet in der täglichen Ration jedoch nur 80mg. So ist klar zu ersehen mit diesen Dosierungen ist kein Blumentopf zu gewinnen bezw. die versprochenen Gewichtsverlust unmöglich einzuhalten.

Guarana: In einer dritten Untersuchung wurde Yerbe Mate und auch Damiana sowie Guarana wissenschaftlich am menschlichen Körper getestet wobei sich in den Diätpillen lediglich 36% der Menge befinden die beim Test verwendet wurden.

Werden diese Werte mit den Studienergebnisse verglichen muss man kein Mathematiker sein um zu sehen dass ein Gewichtsverlust von zehn oder gar wie versprochen mehr Kilos absolut nicht mal im Entferntesten möglich ist. Das ist nicht mal ein schlechter Witz das ist eine glatte Unmöglichkeit.

Es ist keine Ansprechperson für Kritik zu finden.

Leute die sich beschweren wollen haben einen ganz schweren Stand. Der Herausgeber ist wohl unter dem Namen Vital Publications bekannt was aber nicht wirklich weiter hilft, denn es ist kein Impressum zu finden obwohl dies eigentlich gesetzlich vorgeschrieben ist. Auch eine Recherche über die Domainregistrierung verläuft im Sande, besser gesagt irgendwo in Panama das bekanntlich in Südamerika zu finden ist.

Hier wird ganz offensichtlich bestmöglich verschleiert wer was liefert und wer die Nutzniesser sind. Allerdings kann über den Quelltext der Webseiten via Google Analytics in Erfahrung gebracht werden das auch der Shop von Burnea über den gleichen Zähler läuft.

Burnea Test

Die verantwortliche Person zur Werbung von Burnea ist nicht zu ermitteln, da hier ganz klar gegen Ethik, Moral, Anstand und auch gegen das Gesetz verstossen wird verstehen es solche Leute bestens die Identität zu verschleiern. Es kann nicht angehen das mit gefälschten Testberichten Werbung betrieben wird. Es kann nicht sein, dass mit gefälschten oder gekauften und gestohlenen vor-und-nachher-Bildern hilfesuchende Leute arglistig rein gewinnbringend getäuscht werden. Zu spät wird bemerkt dass lediglich der eigene Kontostand geschrumpft ist, die Kilos sind aber noch vorhanden.

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